Häufig gestellte Fragen & Antworten

Für wen eignet sich Photovoltaik?

Für (fast) jeden Immobilienbesitzer! Nur in sehr wenigen Ausnahmen ist eine PV-Anlage nicht rentabel oder baulich unmöglich. Dabei ist ist alles möglich – ob Selbstversorgung, Volleinspeisung oder Mieterstrom, wir beraten Sie gerne über das beste Energiekonzept.

Was ist der Unterschied zwischen Photovoltaik und Solar?

Solarenergie ist der Überbegriff für Sonnenenergie. Dabei unterscheidet man zwischen Photovoltaik (Strom durch Licht) und Solarthermie (Heizungsunterstützung durch Wärme). PV-Anlagen sind oft deutlich größer als ST-Anlagen.

Wie funktioniert Photovoltaik?

Die Photonen (Lichtteilchen) treffen auf die Solarzelle und stoßen Elektronen frei. Diese Bewegung der Elektronen ist ein elektrischer Strom, der genutzt werden kann. Der Wechselrichter ist hier das entscheidende Bauteil, er macht den produzierten Gleichstrom (DC) zu nutzbarem Wechselstrom (AC).

Ist mein Dach auch dafür geeignet?

Das können wir gerne professionell bewerten! Es gibt viele Anbieter die sich an einige Dachtypen nicht heran trauen, wie zum Beispiel mit Mörtel verschmierte Dachpfannen, Hohlpfannen, Biberschwanz-Pfannen, Schieferdächer. Bei Flachdächern könnte die Statik eine Rolle spielen – auch hier gibt es Lösungen. In den meisten Fällen ist es möglich eine PV-Anlage zu errichten.

Muss mein Dach nach Süden ausgerichtet sein?

Optimal ist ein möglichst unverschattetes Dach, idealerweise natürlich nach Süden ausgerichtet. Doch selbst ein nach Norden ausgerichtetes Dach mit 20° Neigung bringt noch stolze 70% Ertrag im Vergleich zur optimalen Südausrichtung. Empfehlung: voll machen! 😉

Wieviel Ertrag ist im Winter zu erwarten?

Als Daumenregel kann man sagen, dass im schwächsten Monat (Dezember) im Vergleich zum besten Monat (Juni) noch bis zu 20 % Solarstrom geerntet werden kann.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Es gibt einige Punkte auf die es zu achten gilt. Handelt es sich um einen Meisterbetrieb? Wer führt die Arbeiten aus, eigenes Fachpersonal oder externe Subunternehmer? Regionaler Anbieter? Qualität der Komponenten? Referenzen? Insgesamt zählt ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und damit ist nicht nur die kWp Leistung gemeint! Ganz nach dem Motto: was kostet ein Auto mit 100 PS? 😉

Wie viel Strom erzeugt eine PVAnlage?

Als Faustregel kann man sagen, dass pro kWp installierter PV-Leistung bei idealer Ausrichtung pro Jahr 1000 kWh produziert werden (Norddeutschland). Bei Ost / West-Ausrichtung mit 30° Dachneigung sind es ca. 850 kWh / kWp / Jahr.

Wie viel Einspeisevergütung gibt es?

Die Einspeisevergütung ist die am häufigsten unterschätzte Förderung, da Sie auf 20 Jahre garantiert wird. Aktuell gibt es <10 kWp 8,12 Cent / kWh bei Überschusseinspeisung. Bei Volleinspeisung ohne Eigenverbrauch gibt es <10 kWp 12,87 Cent / kWh. Für Anlagen >10 kWp <100 kWp gibt es anteilig weniger Vergütung. Bei größeren Anlagen wird der Strom über einen Dienstleister an der Börse verkauft (Direktvermarktung).

Kann eine Anlage bei Stromausfall weiter laufen?

Ja, aber nicht jede Anlage. Netzgebundene PV-Anlagen benötigen eine Umschaltvorrichtung die die Trennung vom öffentlichen Netz vornimmt und in den Inselbetrieb schaltet. Dabei unterscheidet man zwischen Notstrom (einphasig) und vollumfänglichen Ersatzstrom (dreiphasig).

Welchen Effekt hat Schatten wirklich?

Man kann durchaus sagen: Schatten ist unser größter Feind! Zwar ist der Ertrag bei schlechten Lichtverhältnissen mit heutiger Technik sehr gut, jedoch liegt der eigentliche Nachteil in der Reihenschaltung der Module. Wird eines verschattet, werden prinzipiell die anderen Module in derselben Reihenschaltung gedrosselt, wie ein Gartenschlauch wo man an einer Stelle drauf tritt. Zum Glück gibt es bereits gute Lösungen, von Bypass-Dioden in den Modulen über aktives Schattenmanagement des Wechselrichters bis hin zu Leistungsoptimierern, die jedes Modul unabhängig von den anderen machen können.

Was bedeutet kW, kWp und kWh?

KW beschreibt die Leistung und könnte auch in PS angegeben werden, 100 kW sind beispielsweise 136 PS. Der Zusatz „p“ steht für „Peak“, Englisch für „Spitze“, direkt übersetzt also „Spitzenleistung“. Verbräuche und Batteriekapazität werden in kWh angegeben. Wenn nun 1 kW 1 Stunde lang konstant produziert wird entspricht das einer Energiemenge von 1 kWh.

Aus welchen Komponenten besteht eine PV-Anlage?

Die wichtigsten Bauteile sind die Module die den Gleichstrom produzieren, der Wechselrichter, der quasi das Herzstück und Gehirn der Anlage ist und ggf. der Speicher, der den Autarkiegrad erhöht.

Mit welchen Folgekosten muss man rechnen?

Die laufenden Kosten sind sehr gering. Im Prinzip ist eine PV-Anlage komplett wartungsfrei und größtenteils selbstreinigend. Versicherungsbeiträge sind je nach Umfang auch sehr überschaubar.

Sind alle PV-Anlagen genehmigungsfrei?

Baurechtlich sind Aufdach-Anlagen in der Regel genehmigungsfrei. Für größere Anlagen ist eine kostenlose Netzverträglichkeitsprüfung vom zuständigen Netzbetreiber durchzuführen.

Lohnt es sich eine PV Anlage zu mieten?

Der größte Vorteil einer Miet-Anlage ist, keine hohe Anfangsinvestition tätigen zu müssen. Jedoch ist eine Finanzierung in der Regel deutlich günstiger und daher eher zu empfehlen.

Wie ist der Ablauf bei Naturkraft?

Wir bieten Ihnen eine kostenlose & kundenorientierte Vor-Ort-Beratung inklusive Planung & Angebotserstellung an. Nach der Beauftragung montiert unser Team Dach die Module samt Unterkonstruktion und Verkabelung. Im Anschluss installiert unser Team Elektro alle Elektrokomponenten und stellt die Anlage fertig. Zu guter letzt erfolgt ein Termin für die Inbetriebnahme, ggf. zusammen mit dem zuständigen Netzbetreiber. Fertig!

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